Kinoprogramm - Filme im Kino

740 aktuelle Kinofilme:

Kinoprogramm - Kinoneustarts diese Woche

Der letzte Dalai Lama?

Seit nun mehr als eintausend Jahren lehrt die Buddhistische Psychologie Techniken, um destruktive Emotionen zu überwinden. Und auch namenhafte Forscher, sowie immer mehr Praktizierende in der westlichen Welt erkennen heute, dass die tibetanische Philosophie weit mehr ist als eine Religion, sie gilt als Wissenschaft des Geistes. Die Dokumentation ist persönliches Portrait und spirituelles Testament und zeigt den progressiven Versuch einer Versöhnung zwischen alten Traditionen und moderner Wissenschaft.
Dokumentarfilm 82min, D 2016, Originaltitel: Der letzte Dalai Lama?, Drehbuch: Mickey Lemle, Regie: Mickey Lemle
Kinos und Spielzeiten: Der letzte Dalai Lama?
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Ein Leben (2018)

Normandie 1819. Die junge Landadelige Jeanne kehrt nach ihrer Ausbildung in einem Convent auf das Landgut ihrer Eltern an der Küste der Normandie zurück. Die wohlbehütete Jeanne träumt von der Liebe, die sie nur aus Büchern kennt. Voller romantischer Ideen willigt sie ein, den verarmten Viscount Julien de Lamare zu heiraten. Nach der Trauung überlassen die Eltern Jeannes Ehemann das Landgut der Familie und Jeanne muss erkennen wie naiv sie die Welt bisher gesehen hat. Denn schon bald betrügt Julien sie. Wie die Jahreszeiten wechseln die Lebensphasen: Im Sommer ein leichtes Leben dank vieler Besucher, im Winter eine Einsamkeit, in der man auch die eigene Persönlichkeit gegen die Stürme verteidigen muss. In vibrierenden Bildern von zarter Schönheit und großer Intensität erzählt die Verfilmung des berühmten Romans von Maupassant die zeitlose Geschichte einer Frau, die unfähig scheint, sich mit einer Welt der Lüge und des Betrugs zu arrangieren. Die Beharrlichkeit, mit der sie sich wider aller Vernunft ihre Vorstellung von der Welt zu bewahren versucht, macht Jeanne zu einer ebenso faszinierenden wie verstörenden Heldin.
Drama; Historienfilm 119min, F 2016, Originaltitel: Une vie, Drehbuch: Stephane Brize; Florence Vignon; Marion Pin, Regie: Stephane Brize, Darsteller: Judith Chemla; Jean-Pierre Darroussin; Yolande Moreau
Kinos und Spielzeiten: Ein Leben (2018)
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Euphoria (2018)

Seit Jahren hatten die Schwestern Ines (Alicia Vikander) und Emilie (Eva Green) keinen Kontakt mehr zueinander. Jetzt aber erhält Ines eine dringliche Einladung Emilies, sie auf einer mysteriösen Europareise zu begleiten. Sie willigt ein, wenn auch widerstrebend. Erst als sie ihr Ziel erreichen, ein geheimnisvolles Schloss inmitten einer abgelegenen Waldlichtung, begreift Ines, warum Emilie sie an genau diesen Ort geführt hat. Sechs Tage bleiben den Schwestern sich mit ihrer bewegten Vergangenheit, die sie auf völlig unterschiedliche Lebenswege geführt hat, mal temperamentvoll, mal melancholisch auseinanderzusetzen. Marina (Charlotte Rampling), die Leiterin des surrealen Anwesens, wird dabei für die Schwestern zu einer vermittelnden Instanz.
Abenteuer; Drama 104min, S/GB/D 2017, Originaltitel: Euphoria, Drehbuch: Lisa Langseth, Regie: Lisa Langseth, Darsteller: Alicia Vikander; Eva Green; Charlotte Rampling
Kinos und Spielzeiten: Euphoria (2018)
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In den Gängen

Die Geschichte einer zarten Liebe, die in dem geschützten Kosmos eines Großmarkts, inmitten einer Atmosphäre von familiärer Freundschaft und Zugehörigkeit, gedeiht und außerhalb des Marktes keine Chance hätte: Christian (Franz Rogowski) ist neu im Großmarkt. Schweigend taucht er in das unbekannte Universum ein: die langen Gänge, die ewige Ordnung der Warenlager, die surreale Mechanik der Gabelstapler. Bruno (Peter Kurth), der Kollege aus der Getränkeabteilung, nimmt sich seiner an, zeigt ihm Tricks und Kniffe, wird ein väterlicher Freund. Und dann ist da noch Marion (Sandra Hüller) von den Süßwaren, die ihre kleinen Scherze mit Christian treibt. Als er sich in sie verliebt, fiebert der ganze Großmarkt mit. Doch Marion ist verheiratet – aber nicht sehr glücklich, wie es heißt.
Tragikomödie 125min, D 2018, Originaltitel: In den Gängen, Drehbuch: Clemens Meyer; Thomas Stuber, Regie: Thomas Stuber, Darsteller: Franz Rogowski; Sandra Hüller; Peter Kurth
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Luis und die Aliens

Der 12-jährige Luis hat es in der Schule nicht leicht. Denn sein Vater Armin Sonntag ist Ufologe und besessen davon, die Existenz von Aliens nachzuweisen – und insgesamt etwas anders, als andere Väter. Seine Mitschüler finden Luis genauso schräg wie dessen Vater – bis auf Jennifer, die coole Schulreporterin. Da keiner Luis Vater glaubt, noch nicht mal Luis selbst, ist die Überraschung umso größer, als eines Tages die drei Aliens Mog, Nag und Wabo direkt vor Luis bruchlanden. Nach dem ersten Schreck merkt Luis, dass die drei aufgedrehten Aliens alles andere als gefährlich sind – dafür sind sie umso witziger. Am liebsten würde Luis seinem Vater seine neuen Freunde vorstellen. Aber er kann nicht riskieren, dass er sie schockfrostet. Während Luis versucht, Mog, Nag und Wabo bei einer abgedrehten Mission zu helfen, beschließt der Schuldirektor mit Hilfe der schaurigen Internatsleiterin Frau Diekendaker, dass Luis auf ihrem Internat besser aufgehoben sei, als bei seinem Vater. Doch dorthin will Luis auf keinen Fall! Aber wie soll Luis beweisen, wie gut es ihm zuhause geht? Und wie kann er seinen neuen Freunden aus dem All bei der Erfüllung ihrer Mission helfen? Für Luis beginnt ein aufregendes Abenteuer, das seine kühnsten Träume übertrifft.
Animation; Familienfilm 80min, D/L/DK 2018, Originaltitel: Luis und die Aliens, Drehbuch: Christoph Lauenstein; Wolfgang Lauenstein, Regie: Christoph Lauenstein; Wolfgang Lauenstein
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Solo - A Star Wars Story

Bei einer Reihe waghalsiger Abenteuer in der düsteren und gefährlichen kriminellen Unterwelt lernt Han Solo (Alden Ehrenreich) seinen späteren Co-Piloten Chewbacca (Joonas Suotamo) kennen und trifft auf den berüchtigten Glücksspieler Lando Calrissian (Donald Glover).
Science-Fiction, Originaltitel: Solo: A Star Wars Story, Drehbuch: Ron Kasdan; Lawrence Kasdan, Regie: Ron Howard, Darsteller: Emilia Clarke; Woody Harrelson; Jon Favreau
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Sympathisanten - Unser Deutscher Herbst

In eindringlichen, emotionalen Bildern, kombiniert mit zeitgenössischen Dokumenten und in Gesprächen mit seiner Mutter Margarethe von Trotta sowie seinem Stiefvater Volker Schlöndorff erzählt Felix Moeller von einer aufgeladenen Epoche in den 1970er Jahren - der "Deutsche Herbst" als Familiengeschichte, Filmgeschichte und Gesellschaftsporträt. Margarethe von Trotta gewährt im Film erstmals Einblicke in ihre privaten Tagebücher aus dieser Zeit. Zu Wort kommen, neben den Eltern des Regisseurs, Daniel Cohn-Bendit, Peter Schneider, Rene Böll, Christof Wackernagel, Marius Müller-Westernhagen, Karl-Heinz Dellwo und weitere Weggefährten.
Dokumentarfilm 101min, D 2018, Originaltitel: Sympathisanten - Unser Deutscher Herbst, Regie: Felix Moeller
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Taste of Cement - Der Geschmack von Zement

In den strahlend blauen Himmel über Beirut wachsen neue Wolkenkratzer mit Traumblick auf das Mittelmeer. Tagsüber werden sie von syrischen Bauarbeitern errichtet. Zu Hause in ihrer Heimat zerstört der Krieg zur gleichen Zeit ihre eigenen Häuser. Auch nachts dürfen sie die Baustellen nicht verlassen. Sie müssen hinunter in die Keller der Betongiganten, wo sie kochen, hoffen, schlafen.
Dokumentarfilm 85min, D 2017, Originaltitel: Taste of Cement - Der Geschmack von Zement, Drehbuch: Ziad Kalthoum, Regie: Ziad Kalthoum
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The Happy Prince

Im Zimmer einer billigen Absteige in Paris liegt Oscar Wilde (Rupert Everett) auf seinem Sterbebett, sein Leben zieht an ihm vorüber, die Erinnerungen versetzen ihn in andere Zeiten und an andere Orte. War er wirklich einst der berühmteste Mann in London? Der Künstler, der von einer Gesellschaft gekreuzigt wurde, die ihn einst anhimmelte? Der Liebhaber, verhaftet und freigelassen, der im letzten Abschnitt seines Lebens dennoch dem Ruin entgegentaumelt? Unter dem gnadenlosen Vergrößerungsglas des Todes lässt er sein Leben Revue passieren: der gescheiterte Versuch, sich mit seiner jahrelang leidenden Ehefrau Constance (Emily Watson) zu versöhnen, die wieder aufflammende, fatale Liebesaffäre mit Lord Alfred Douglas (Colin Morgan) sowie die warmherzige Hingabe von Robbie Ross (Edwin Thomas), der vergeblich versuchte, Wilde vor sich selbst zu retten. Von Dieppe über Neapel nach Paris: Die Freiheit ist ein Trugbild, Oscar Wilde ein verarmter Vagabund, immer ruhelos, von seinen alten Bekannten gemieden, doch bewundert von einer eigentümlichen Gruppe von Outlaws und Straßenkindern, denen er die alten Geschichten erzählt – während sein unvergleichlicher Esprit immer noch extrem geschärft ist. Ein Porträt der dunklen Seite eines Genies, das in den letzten Tagen des ausgehenden 19. Jahrhunderts für die Liebe lebte und starb.
Drama; Historischer Film 105min, D/B/I 2017, Originaltitel: The Happy Prince, Drehbuch: Rupert Everett, Regie: Rupert Everett, Darsteller: Rupert Everett; Colin Morgan; Edwin Thomas
Kinos und Spielzeiten: The Happy Prince
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Wunder der Wirklichkeit

Die verspießte Schlafmützigkeit der achtziger Jahre hat er gründlich aufgemischt - Martin Kirchberger, der Aktionskünstler, Zeichner, Maler, Schlagzeuger und Filmemacher, und vielleicht würde sein Name heute zusammen mit anderen bedeutenden Regisseuren der deutschen Filmbranche genannt, wenn ... Wenn bei den Dreharbeiten zu einem satirischen Kurzfilm zum Thema "Sicherheit" nicht das eigens dafür gecharterte Flugzeug abgestürzt wäre. 28 Menschen starben, drei wurden schwer verletzt. Unverletzt blieb nur der Tonmann, der in der Flugzeugtoilette saß. Nach mehr als 25 Jahren zeichnet Thomas Frickel ein persönlich gehaltenes Portrait seines Freundes und Kollegen Martin – als Zeitbild der achtziger Jahre in der deutschen Provinz, als Dokument jugendlichen Auf- und Ausbruchs - und zugleich als "Grenzgang auf dem schmalen Grat, der das Erfundene von der Wirklichkeit trennt".
Dokumentarfilm 97min, D 2017, Originaltitel: Wunder der Wirklichkeit, Drehbuch: Thomas Frickel, Regie: Thomas Frickel
Kinos und Spielzeiten: Wunder der Wirklichkeit
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