Kinoneustarts am 25.10.2018

25 km/h

Nach 20 Jahren treffen sich die beiden Brüder Georg (Bjarne Mädel) und Christian (Lars Eidinger) auf der Beerdigung ihres Vaters wieder. Beide haben sich zunächst wenig zu sagen: Georg, der Tischler geworden ist und seinen Vater bis zuletzt gepflegt hat, und der weitgereiste Top-Manager Christian, der nach Jahrzehnten erstmalig zurück in die Heimat kommt. Doch nach einer durchwachten Nacht mit reichlich Alkohol beginnt die Annäherung: Beide beschließen, endlich die Deutschland-Tour zu machen, von der sie mit 16 immer geträumt haben – und zwar mit dem Mofa. Völlig betrunken brechen sie noch in derselben Nacht auf. Trotz einsetzendem Kater und der Erkenntnis, dass sich eine solche Tour mit über 40 recht unbequem gestaltet, fahren sie unermüdlich weiter. Während sie schräge Bekanntschaften machen und diverse wahnwitzige Situationen er- und überleben, stellen sie nach und nach fest, dass es bei ihrem Trip nicht alleine darum geht, einmal quer durch Deutschland zu fahren, sondern den Weg zurück zueinander zu finden.
Komödie 116min, D 2018, Originaltitel: 25 km/h, Drehbuch: Oliver Ziegenbalg, Regie: Markus Goller, Darsteller: Alexandra Maria Lara; Franka Potente; Jördis Triebel, Altersfreigabe: 6
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Der Affront

An einem heißen Sommernachmittag in Beirut gerät Toni mit Yasser in eine heftige Auseinandersetzung über ein illegal montiertes Abflussrohr an Tonis Balkon. Toni ist Mechaniker, Christ und gebürtiger Libanese. Yasser ist Vorarbeiter am Bau und palästinensischer Flüchtling. Im Eifer des Gefechts lässt Yasser sich zu einer Beschimpfung hinreißen, die alles verändert. Als Toni, arrogant und hitzköpfig, Yassers halbherzige Entschuldigung ablehnt und stattdessen diesen beleidigt eskaliert der Streit und landet vor Gericht. Er weitet sich zur gleichnishaften Kettenreaktion vor einem Abgrund aus verletzter Ehre und religiösem Eifer aus. Während die Anwälte streiten, während sich allmählich die Medien einmischen, während am Ende rechte Libanesen und palästinensische Flüchtlinge auf den Straßen randalieren, lernt man Yasser und Toni näher kennen.
Drama; Thriller 112min, RL/B/F 2017, Originaltitel: L'insulte, Drehbuch: Ziad Doueiri; Joelle Touma, Regie: Ziad Doueiri, Darsteller: Adel Karam; Kamel El Basha; Camille Salameh
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Halloween (2018)

Seit er vor 40 Jahren mit einer brutalen Mordserie die amerikanische Kleinstadt Haddonfield terrorisierte, sitzt Michael Myers (Nick Castle), abgeschottet von der Außenwelt, in einer psychiatrischen Anstalt in Haft. Als er zusammen mit anderen hochgefährlichen Insassen verlegt werden soll, passiert die Katastrophe: Der Gefangenentransport verunglückt nachts auf offener Straße und ermöglicht ihm die Flucht. Angetrieben von seinem bestialischen Drang zu morden, macht sich Myers auf nach Haddonfield und der entsetzliche Alptraum beginnt für die Bewohner aufs Neue. Nur Laurie (Jamie Lee Curtis), die dem maskierten Killer seinerzeit nur knapp entkommen konnte, ist vorbereitet, sich dem personifizierten Bösen entgegenzustellen.
Horror; Thriller, USA 2017, Originaltitel: Halloween, Drehbuch: Jeff Fradley, Regie: David Gordon Green, Darsteller: Jamie Lee Curtis; Judy Greer; Will Patton
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Hellraiser III: Hell on Earth

Ein junger Mann kommt auf grausamste Weise ums Leben: Lange Ketten und Haken, die von seinem Körper hängen, ziehen ihm regelrecht die Haut vom Körper. Die junge TV-Reporterin Joanne "Joey" Summerskill wird Zeugin dieses grausamen Todes. Ihr einziger Anhaltspunkt ist Terri, die Freundin des Jungen. Sie folgt ihr in den Nachtclub des reichen und schmutzigen J.P. Monroe und stellt sie zur Rede. Terri erzählt, daß die Ketten aus einem geheimnisvollen Würfel kamen, die der Junge von einem im Nachtclub aufgestellten Monolithen gestohlen hat. Sie gibt Joey diesen Würfel. Inzwischen wird Pinhead mit der Hilfe von J.P. Monroe aus dem gefühllosen Monolithen befreit und bringt erneut eine Orgie von Blut, Verwüstung und menschlicher Zerstörung auf die Erde. Mit den Körpern seiner Opfer schafft er sich eine neue Armee aus Cenobites, Ausgeburten der Hölle. Nur Joey und Terri, die im Besitz des Würfels sind, dem einzigen Mittel, das ihn für immer in die Hölle zurückschicken kann, stehen ihm noch im Weg. Der alles entscheidende Kampf beginnt: Wird die Macht der Hölle das Gute besiegt?
Horror; Kriegsfilm; Thriller 92min, USA 1992, Originaltitel: Hellraiser III: Hell on Earth, Drehbuch: Peter Atkins, Regie: Anthony Hickox, Darsteller: Kevin Bernhardt; Doug Bradley; Terry Farrell, Altersfreigabe: 18
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Jota, ein spanischer Tanz


Dokumentarfilm; Musikfilm 90min, E 2016, Originaltitel: Jota de Saura, Drehbuch: Carlos Saura, Regie: Carlos Saura
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Mein Stottern

Birgit (34) stottert seit früher Kindheit, eigentlich souverän. Doch bei einem Kinobesuch von 'The King's Speech' wird sie von "ihrem" Thema eingeholt. Ein quälend langer Stotter-Block der Filmfigur und Gelächter im Publikum genügen, um bei Birgit altbekannte Gefühle auszulösen. Trotz ihres ersten Impulses, alten Mustern zu folgen und aus dem Kinosaal zu laufen, will sich Birgit dem eigenen Stottern auf neue Weise stellen und endlich Frieden damit schließen.Bestärkt durch ein persönliches Treffen mit David (77), dem Autor von 'The King's Speech', wagt Birgit den intensiven Austausch mit anderen Menschen, in deren Leben Stottern ebenfalls eine Rolle spielt. Mit Birgits altem Bekannten Volker (46) zum Beispiel, der nach Jahren erstmals wieder eine Stottertherapie beginnt und seinen Symptomen dadurch mehr und mehr die Anstrengung nehmen kann. Für Birgit, die selbst Erfahrungen mit eher ineffizienten Therapien gemacht hat, ist das sehr bereichernd. Benedikt begegnet Birgit erstmals als 16jährigem Schüler und begleitet ihn bis ins Studium. Er macht ihr mit starkem Stottern und ausgeprägtem Selbstbewusstsein deutlich, welch Leichtigkeit gelebte Inklusion in Situationen bringen kann, die Birgit selbst als höchst problematisch erfahren hat. Durch Gerald (48) lernt Birgit eine ganz andere Umgangsweise mit dem Stottern kennen: In seinem Schreiben von Gedichten vermutet sie nicht nur eine Strategie des Vermeidens und Kompensierens, sondern vor allem Geralds individuellen Weg, sich das Wort zu verschaffen und frei zu kommunizieren. Dass Alexande (53) mit Hilfe einer Stottertherapeutin für seine nächste Filmrolle lernen will, möglichst natürlich zu stottern, ist für Birgit zunächst ziemlich irritierend. Dennoch entschließt sie sich, Alexanders Lernprozess zu unterstützen. Ob Birgit nach all ihren Begegnungen tatsächlich am Ende ihrer Suche nach Versöhnung mit dem eigenen Stottern angekommen ist, bleibt offen. Doch für die Dauer ihrer Reise lässt sie sich von Volker, Benedikt, Gerald, Alexander und anderen mitreißen. Sie erlebt Verbundenheit sowie Konflikt. Ein differenziertes Bild des Phänomens Stottern entsteht.
Dokumentarfilm 93min, AT 2017, Originaltitel: Mein Stottern, Regie: Birgit Gohlke; Petra Nickel, Altersfreigabe: o.A.
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Moritz Daniel Oppenheim

Im Juli 2015 wird in Hanau bei Frankfurt/M., der Heimatstadt des Künstlers Moritz Daniel Oppenheim, ein Denkmal gesetzt – das bislang erste seiner Art. Dies nimmt die Dokumentation zum Anlass, die Lebenslinie Oppenheims nachzuzeichnen und den Menschen hinter der Statue emotional erlebbar werden zu lassen. Wer war dieser außergewöhnliche Künstler, der nicht nur Heinrich Heine, den Vertretern der damals noch jungen Paulskirchen-Demokratie im benachbarten Frankfurt, sowie seine dort ansässigen Mäzene aus der renommierten Bankiersfamilie Rothschild, auf Leinwand bannte – sondern sich mit seinem Darstellungen zum altjüdischen Familienleben zu einem der wichtigstenvisuellen Chronisten des jüdischen Lebensalltags im 19. Jhdt. auszeichnet? Die liebevoll dargestellte, detailgetreue Wiedergabe gelebter, jüdischer Rituale macht ihn bis heute nicht nur unter Kunsthistorikern und Judaisten zu einer wertvollen Quelle jüdisch-deutscher Geschichte. Moritz Daniel Oppenheims Oeuvre stand schon seinerzeit für Bestrebungen interkonfessioneller Verständigung. Durch Idealbilder jüdischen Lebens strebte Oppenheim an, einem vornehmlich christlichen Publikum den kulturellen Anpassungsprozess des jüdischen Bürgertums zu demonstrieren und gleichzeitig seinen Glaubensgenossen ein neues Selbstwertgefühl zu vermitteln. Der Film geht auf internationale Spurensuche nach Menschen, Motiven und Museen, in denen das Erbe des Künstlers bis heute lebendig fortbesteht.
Dokumentarfilm 106min, D 2017, Originaltitel: Moritz Daniel Oppenheim, Drehbuch: Isabel Gathof, Regie: Isabel Gathof, Altersfreigabe: o.A.
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Projekt: Antarktis

Drei Abenteurer wollen herauszufinden, ob es möglich ist, auch die entferntesten Ziele zu erreichen. Der Plan: sie wollen in eigener Regie in die Antarktis reisen und einen Kinofilm drehen. Die Jungs entscheiden sich, das Abenteuer so aufzeichnen, wie es passiert: Mit allen Höhen und Tiefen. Mit zehn Kisten voller Equipment machen sie sich auf den 14.000 km weiten Weg in die Antarktis. Auf die Reise ihres Lebens. Der Film ist kein Dokumentarfilm im klassischen Sinne - cinematografische Hochglanz-Aufnahmen werden mit Vlog- und Reportage-Elementen gemixt, musikalisch unterlegt werden die Bilder von prominenten deutschen Künstlern aus dem Bereich der elektronischen Musik.
Dokumentarfilm 101min, D 2018, Originaltitel: Projekt: Antarktis, Regie: Tim David Müller-Zitzke; Dennis Vogt; Michael Ginzburg, Altersfreigabe: o.A.
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Sorry Angel

Paris, 1993. Der Schriftsteller Jacques ist Mitte 30, teilt sich das Sorgerecht für seinen kleinen Sohn Louis mit dessen leiblicher Mutter und versucht, sich das Leben nicht zu sehr von seiner HIV-Infektion diktieren zu lassen. Auf einer Lesung in der Bretagne lernt er den Nachwuchsfilmemacher Arthur kennen, der gerade beginnt, sich von den Fesseln der Provinz zu befreien. Arthur verliebt sich auf den ersten Blick in den geheimnisvollen Autor. Doch Jacques zögert, sich auf die Beziehung mit dem deutlich jüngeren Mann einzulassen. Auch weil er ahnt, dass ihnen dafür nicht mehr viel Zeit bleiben würde.
Drama; Liebesfilm 132min, F 2018, Originaltitel: Plaire, aimer et courir vite, Drehbuch: Christophe Honore, Regie: Christophe Honore, Darsteller: Vincent Lacoste; Pierre Deladonchamps; Denis Podalydes, Altersfreigabe: 16
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Wildhexe

Die 12-jährige Clara ist wie jedes andere Mädchen. Aber alles ändert sich, als sie eines Tages von einem schwarzen Kater angefallen und gekratzt wird. Clara entdeckt, dass sie plötzlich eine einzigartige Begabung hat: Sie kann mit Tieren sprechen. Schnell findet sie heraus, dass sie eine Wildhexe ist. Noch dazu eine ganz besondere, denn sie ist die neue Wächterin der Wilden Welt. Zusammen mit ihrer Tante Isa, ihren Freunden Oscar und Kahla stellt sie sich ihrem Schicksal: Die Natur und sich selbst retten – doch dafür muss sie gegen die mysteriöse Chimära kämpfen.
Abenteuer; Familienfilm; Fantasy 90min, DK 2018, Originaltitel: Vildheks, Drehbuch: Poul Berg; Bo Hr. Hansen, Regie: Kaspar Munk, Darsteller: Gerda Lie Kaas; Sonja Richter; Signe Egholm Olsen, Altersfreigabe: 6
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Wuff

Das Leben der vier besten Freundinnen Ella, Cecile, Lulu und Silke wird gehörig auf den Kopf gestellt. Und dabei mischen Hunde entscheidend mit: Ella wird von ihrem Freund verlassen und adoptiert den Mischling Bozer, der sie in ein neues Glück führt. Cecile schlittert gerade in eine Ehekrise – doch dem sanftmütigen Hund Simpson gelingt es, den Familienfrieden zu retten. Katzenfreundin Lulu datet einen schrägen Hundeliebhaber. Silke hingegen versteht blendend mit Vierbeinern, nur bei Menschen hapert es.
Drama; Komödie 114min, D 2018, Originaltitel: Wuff, Drehbuch: Andrea Willson, Regie: Detlev Buck, Darsteller: Emily Cox; Kostja Ullmann; Frederick Lau
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